waff Bildungsgespräche

Im Rahmen des Qualifikationsplans Wien 2030 lud der waff am 14. März zum waff Bildungsgespräch „Dynamiken der Berufsbildung – Herausforderungen aus der Sicht der Forschung“ ins Albert Schweitzer Haus. Hier eine Zusammenfassung des Tages.
Der Arbeitsmarkt steht heute insgesamt vor großen Herausforderungen – die Arbeitswelt
verändert sich rasant, nicht zuletzt durch die zunehmende Digitalisierung. Vor diesem
Hintergrund sind auch die Berufsbildungssysteme in Europa wie in Österreich starken
Dynamiken ausgesetzt.
Die Nachfrage der Unternehmen, die Zusammensetzung der Lernenden, das Gefüge der Bildungsanbieter sowie die Herausforderungen für Lernsettings verändern sich. Diese Entwicklungen sind besonders in den Städten spürbar und sichtbar. Mit der Wiener Ausbildungsgarantie hat Wien seit fast 10 Jahren ein lückenloses Angebot für Jugendliche, um sie beim erfolgreichen Einstieg in eine Berufsausbildung zu unterstützen und bis zu einem positiven Abschluss der Ausbildung zu begleiten. Was die Ausbildungsgarantie auszeichnet: alle relevanten bildungs- und arbeitsmarktpolitischen Institutionen arbeiten eng und aufeinander abgestimmt zusammen.
Um Jugendliche auch in Zukunft gut und umfassend beim Einstieg in den Beruf unterstützen
zu können, ist es ganz entscheidend, gemeinsam mit ExpertInnen auf diese künftigen
Herausforderungen zu schauen. Das heißt, sie genau zu analysieren und darauf aufbauend
die bestehenden Angebote zu prüfen und wenn notwendig zu adaptieren.
Das schließt selbstverständlich mit ein, auch ganz neue Modelle anzudenken und zu diskutieren. Diese Innovationsfähigkeit war immer eine Stärke der Wiener Ausbildungsgarantie. Die Wahrnehmung und Einschätzung von ForscherInnen, der intensive Austausch mit ExpertInnen liefern dafür jedenfalls zentrale Grundlagen.
Die waff Bildungsgespräche sollten und sollen dabei den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis weiter intensivieren sowie bestehende Netzwerke festigen und auch neue Kooperationsmöglichkeiten eröffnen. In diesem Sinne danke an alle – insbesondere an die WissenschafterInnen – die am Zustandekommen dieser Initiative beteiligt waren und sie damit ermöglicht haben.
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