Wiener Ausbildungsgarantie

Die Wiener Ausbildungsgarantie bietet seit 2010 ein lückenloses Angebot für Jugendliche am Wiener Arbeitsmarkt. Wenn Jugendliche eine Ausbildung machen wollen, bekommen sie entweder einen Lehrplatz, eine Qualifizierung oder ein unterstützendes Beratungs- und Begleitungsangebot, wenn sie nicht wissen, wie es weitergehen soll.

Volltreffer! Eine neue Lehrstelle mit Hilfe der Wiener Ausbildungsgarantie

Die Wiener Ausbildungsgarantie umfasst alles, was dazu beitragen kann, dass Jugendliche eine über die Pflichtschule hinausgehende Ausbildung erhalten. Das inkludiert weiterführende Schulen, Unterstützung der betrieblichen Lehre, überbetriebliche Lehre, Produktionsschulen, sonstige Qualifizierungsmaßnahmen des AMS, Information, Beratung und Coaching. Die Wiener Ausbildungsgarantie und deren Weiterentwicklung nimmt vor dem Hintergrund der Ausbildungspflicht bis 18 eine wichtige Rolle ein.

Die Partner

In einer kooperativen Strategie arbeiten dabei unterschiedliche Institutionen zusammen, die Ausbildung, Information und Beratung bzw. Betreuung von Jugendlichen bereitstellen.

  • Bildungsdirektion Wien
  • Arbeitsmarktservice Wien
  • Sozialministerium Service – Landesstelle Wien
  • Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds
  • Fonds Soziales Wien (FSW)
  • MA 11 – Amt für Jugend und Familie
  • MA 13 – Bildung und außerschulische Jugendbetreuung
  • MA 17 – Integration und Diversität
  • MA 40 – Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht
  • Sozialpartner

Sie werden von der Koordinationsstelle Jugend-Bildung-Beschäftigung Wiener Ausbildungsgarantie unterstützt.

Der Beitrag des waff

Der waff leistet einen Beitrag zur Wiener Ausbildungsgarantie:

  • Im Rahmen der Überbetrieblichen Lehrausbildung gemeinsam mit dem AMS Wien für rund 4.000 Jugendliche, die keine betriebliche Lehrstelle finden (Ausbildung in rund 30 verschiedenen Lehrberufen in ca. 10 verschiedene Ausbildungseinrichtungen).
  • Beim StartWien – das Jugendcollege (2 Projekte) – es bietet 400 Kursplätze für jugendliche Zuwanderinnen und Zuwanderer und Asyl- und subsidär Schutzberechtigte, die nicht mehr schulpflichtig sind. Ziel: Sie sollen fit für den Einstieg in eine weiterführende Schule oder berufliche Ausbildung gemacht werden. Finanziert werden die beiden Projekte vom AMS Wien, dem waff und mit ESF-Mitteln.
  • Bei der Berufsorientierung (Jugendwerkstatt) gemeinsam mit dem AMS Wien für Jugendliche von 15 bis 17 mit positivem Pflichtschulabschluss. Ziel der Teilnahme ist eine realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten bzw. ein gefestigter Berufswunsch (durchgeführt von BFI, WIFI und ipcenter.at).
  • Mit der Kümmer-Nummer für Lehre und Beruf durch kostenlose und anonyme Information zu allen Fragen rund um Ausbildung, Lehre und Beruf für Jugendliche, Eltern, Angehörige und Lehrerinnen und Lehrer. Telefonisch unter 0800 20 20 22 oder auf Facebook!