Brauner ad Niki: „Wenn alle Stricke reißen, Hilfe für Wiener MitarbeiterInnen mit waff-Insolvenzstiftung“

21. Dezember 2017
Betroffen über die aktuelle Situation der insolventen Fluglinie Niki nach Rückzug des Lufthansa Angebotes zeigt sich Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner. Brauner: „Selbstverständlich hoffe ich, dass es in irgendeiner Form eine Betriebsnachfolge gibt und die Arbeitsplätze erhalten bleiben können. Das ist auch von großer Bedeutung für den Tourismus generell und insbesondere für den Standort Wien. Wenn aber alle Stricke reißen, stehen wir für die Wiener MitarbeiterInnen mit der Insolvenzstiftung des waff (Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds) bereit,“ verspricht die Wirtschaftsstadträtin. Brauner: „Wir können damit den betroffenen Wiener MitarbeiterInnen für einen beruflichen Neustart ganz konkret unter die Arme greifen. Sie haben in diesem sozial abgesicherten Rahmen die Möglichkeit, sich beruflich neu zu orientieren und werden bei berufsbezogener Weiterbildung auch entsprechend unterstützt und begleitet.“

"Wenn alle Stricke reißen, stehen wir für die Wiener MitarbeiterInnen mit der Insolvenzstiftung des waff bereit.“

Renate Brauner
Mit der Arbeitsstiftung zum beruflichen Neuanfang
Neben der individuellen Begleitung bei der beruflichen Neu- und Umorientierung bietet die Arbeitsstiftung vor allem die Möglichkeit zur Aus- und Weiterbildung für einen Zeitraum von bis zu 4 Jahren. So ist es auch möglich, etwa ein Fachhochschulstudium zu absolvieren. Besonders attraktiv ist die Stiftung für Personen, die einen grundlegenden beruflichen Neuanfang ins Auge fassen. Im Falle von Insolvenz wird die gesamte Stiftungsteilnahme inklusive Aus- und Weiterbildung vom Land Wien finanziert. Die StiftungsteilnehmerInnen werden selbstverständlich auch bei der Jobsuche aktiv unterstützt. Alle StiftungsteilnehmerInnen bekommen während der Stiftungsteilnahme „Stiftungsarbeitslosengeld“, das dem Arbeitslosengeld entspricht und vom AMS finanziert wird, mit dem der waff bei diesen Aktivitäten engstens kooperiert. Bei den Stiftungsmaßnahmen arbeitet der waff außerdem intensiv mit den BetriebsrätInnen und den Gewerkschaften zusammen. „So können wir den Rettungsschirm Arbeitsstiftung über alle aufspannen, die ihn brauchen,“ versichert Brauner.
Brauner abschließend: „Insgesamt haben wir mit der Insolvenzstiftung, in den letzten 5 Jahren 275 betroffenen MitarbeiterInnen für einen beruflichen Neustart unterstützt, etwa jene von Zielpunkt, Dayli/Schlecker, Alpine Bau, Niedermeyer, DiTech, oder Don Gil. Wien stellt übrigens für Insolvenzopfer ein ständiges Stiftungsangebot zur Verfügung.“
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