Der Wiener Arbeitsmarkt

Der waff beobachtet die Entwicklungen am Arbeitsmarkt in Wien genau. Das ist wichtig, um die Unterstützung gut auf die Bedürfnisse der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer abzustimmen und weiterzuentwickeln.

Wien hat derzeit knapp 1,9 Mio. Einwohnerinnen und Einwohner und wächst weiter stark. Laut aktuellen Prognosen wird die Zahl bis 2028 auf über 2 Mio. steigen. Entsprechend nimmt auch das Arbeitskräfte-Angebot am Wiener Arbeitsmarkt zu.

Fakten zum Wiener Arbeitsmarkt 

  • 21 % der Bevölkerung wohnt in Wien.
  • 23 % aller unselbständig Beschäftigten arbeiten in Wien.
  • 25 % des Brutto-Inlandsprodukts wird in Wien erwirtschaftet.
  • mit 50.000 Euro Brutto-Regionalprodukt pro Kopf liegt die Wertschöpfung in Wien um 19 % über dem österreichischen Durchschnitt.
  • 260.000 Pendlerinnen und Pendler kommen zum Arbeiten nach Wien.

Der Wiener Arbeitsmarkt in Zahlen

Zum Wiener Arbeitsmarkt erstellen wir jeden Monat die wichtigsten Statistiken auf einen Blick. Aktuelle Reports zum Arbeitsmarkt finden Sie rechts im Download-Bereich.

2018 stieg das Arbeitskräfte-Potenzial (die Summe der Beschäftigten und Arbeitslosen) in Wien um 1,5 %. Es gab um 19.589 mehr unselbständige Beschäftigungsverhältnisse, ein Anstieg um +2,4 % auf insgesamt 848.530 Beschäftigungsverhältnisse (fast 50 % davon mit Frauen). Im Jahresschnitt 2018 waren 118.500 Personen arbeitslos, das sind 5.554 Personen bzw. – 4,5 % weniger als im Jahr zuvor.

Wir haben für Sie auch Studien und Strukturanalysen zur Verfügung gestellt.

Je besser die Bildung, desto besser die Zukunft.

47 Prozent der Wiener Arbeitslosen haben maximal einen Pflichtschulabschluss. 32 Prozent der Wienerinnen und Wiener mit maximal Pflichtschulabschluss waren arbeitslos. Von jenen mit Lehrabschluss sind hingegen nur 12 Prozent arbeitslos.

Neue Prognosen zur Beschäftigungs-Entwicklung verdeutlichen den Zusammenhang zwischen geringer formaler Bildung und Arbeitslosigkeit:

Für Wien wird weiterhin Beschäftigungswachstum für Berufe prognostiziert, welche höhere Qualifikationen voraussetzen. Personen mit höchstens Pflichtschulabschluss werden in Zukunft am Arbeitsmarkt noch weniger gefragt sein.

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