Innovation trifft Tradition: Mit dem waff zur Bäckerei 4.0

8. April 2026
Christian Meidlinger, Alexandra und Stefan Szihn und Marko Miloradovic stehen hinter einem Tisch mit Backwaren in einer Bäckereie
(c) Martin Votava

waff-Förderung ermöglicht neue Produkte und zusätzliche Arbeitsplätze in der Bäckerei Szihn 

Der waff steht für Beratung und Förderung der Wiener*innen, um sie bei ihrer beruflichen Weiterentwicklung zu unterstützen und zu begleiten. Damit leistet der waff einen Beitrag zur Fachkräftesicherung in Wien. Gleichzeitig fördert der waff auch Innovationen von Unternehmen, die neue Arbeitsplätze schaffen bzw. bestehende sichern. Im Rahmen des Programms „Innovation und Beschäftigung“ werden Wiener Klein- und Mittelbetriebe bei der Umsetzung von Innovationsvorhaben unterstützt.  

waff-Vorstandsvorsitzender Christian Meidlinger erläutert: „Die Wiener Klein- und Mittelbetriebe sind das Herzstück der Wiener Wirtschaft und der Motor des anhaltenden Beschäftigungswachstums. Der waff fördert mit der Innovationsförderung die Transformation von Wiener Klein- und Mittelbetrieben und stärkt so ihre Wettbewerbsfähigkeit. Das schafft neue Arbeitsplätze bzw. sichert bestehende ab und stärkt den Standort Wien.“ 

Der waff fördert mit der Innovationsförderung die Transformation von Wiener Klein- und Mittelbetriebe und stärkt den Standort Wien.

Christian Meidlinger

Josef Angelmayerwaff-Vorstandsmitglied, erklärt: „Gerade für Klein- und Mittelbetriebe ist die Innovationsförderung des waff eine entscheidende Unterstützung, um Neuerungen im betrieblichen Alltag, Digitalisierungsprojekte bzw. neue Produkte einzuführen. Hier werden die Grundlagen gelegt, um im Wettbewerb zu bestehen.“ 

Gerade für Klein- und Mittelbetriebe ist die Innovationsförderung des waff eine entscheidende Unterstützung.

Josef Angelmayer

10,3 Mio. Euro waff-Innovationsförderung für 192 Unternehmen 

Im Rahmen der Förderung „Innovation und Beschäftigung“ haben von 2021 bis 2025 192 Wiener Unternehmen Förderzusagen in der Höhe von rund 10,3 Millionen Euro erhalten. 267 Innovationsassistent*innen wurden neu eingestellt, zusätzlich wurden bereits über 140 neue Arbeitsplätze geschaffen. Allein 2025 haben 44 Unternehmen mit rund 700 Mitarbeiter*innen Förderzusagen erhalten und bis dato 45 Innovationsassistent*innen neu aufgenommen. Insgesamt beschäftigen die in den vergangen fünf Jahren vom waff geförderten Unternehmen mehr als 3.200 Arbeitnehmer*innen.  

waff-Geschäftsführer Marko Miloradović betont: „Gut ausgebildete Fachkräfte sind die Basis für Innovationen und wirtschaftlichen Erfolg. Der waff ermutigt und fördert nicht nur die Wiener*innen bei ihren Aus- und Weiterbildungen, sondern auch Unternehmen, damit neue Beschäftigung entsteht.“ 

Gut ausgebildete Fachkräfte sind die Basis für Innovationen und wirtschaftlichen Erfolg.

Marko Miloradović

Bis zu 64.000 Euro waff-Förderung   

Konkret besteht die Förderung „Innovation und Beschäftigung“ des waff aus Zuschüssen zu den Personalkosten für Innovationsassistent*innen, zu innovationsbezogenen Weiterbildungskosten sowie möglichen Beratungskosten. Insgesamt übernimmt der waff maximal 59.000 Euro.  Wird im Rahmen der Innovation auch zur Gleichstellung von Frauen und Männern im Unternehmen beigetragen, gibt es noch einen Bonus von 5.000 Euro.   

Innovationen stärken Bäckerei Szihn im Wettbewerb  

Die Bäckerei Szihn mit Sitz in Liesing nutzt die Innovationsförderung des waff, um sich als handwerklicher Qualitätsbetrieb in einer Backstube 4.0 neue zu positionieren. Dazu gehören neue Sauerteigbrote, Mehlspeisen und Feingebäck als auch neue Arbeitsabläufe, um die Mitarbeiter*innenzufriedenheit zu erhöhen. Gerade im Wettbewerb mit Supermärkten und anderen Bäckereien ist das ein wesentliches Element. Zwei Innovationsassistentinnen treiben die Veränderungen voran. Zusätzlich konnten bisher drei Arbeitsplätze geschaffen werden.  

Alexandra und Stefan Szihn zum Wandel ihrer traditionellen Bäckerei: „Durch den gezielten Einsatz von KI und Digitalisierung erlebt das Handwerk eine beeindruckende Renaissance, bei der moderne Technik den Berufszweig attraktiver macht und Arbeitsabläufe deutlich vereinfacht. Die intelligente Vernetzung ermöglicht höchste Produktqualität und innovative Lösungen für Kunden, wodurch sich handwerkliche Betriebe klar von Industrie und Handel abheben und ihre einzigartige Wettbewerbsfähigkeit unterstreichen.“ 

Durch den gezielten Einsatz von KI und Digitalisierung erlebt das Handwerk eine beeindruckende Renaissance.

Alexandra und Stefan Szihn

Die nächsten Anträge für die Förderung Innovation und Beschäftigung können ab 25. Juni 2026 bis 27. August 2026 gestellt werden. Details gibt es unter 01 21748-516 bzw. https://www.waff.at/unternehmen/foerderung-innovation-und-beschaeftigung/.