waff öffnet Weiterbildung für mehr Wiener*innen

9. Oktober 2026

Über 1.100 Wiener*innen haben im ersten Halbjahr 2026 bereits profitiert

Die Stadt Wien investiert über den waff heuer verstärkt in die berufliche Weiterentwicklung der Wiener*innen: Mit Jahresbeginn 2026 hat der waff die Einkommensgrenze für zentrale Weiterbildungsförderungen von 2.500 auf 2.800 Euro netto monatlich angehoben. So können rund 470.000 beschäftigte Wiener*innen das volle Förderangebot des waff nutzen. Besondere Schwerpunkte liegen auf Qualifikationen und Ausbildungen im Bereich Digitalisierung, Klimaschutz sowie Gesundheit und Soziales.

Wie stark dieses Angebot bereits angenommen wird, zeigen die Zahlen des ersten Halbjahres 2026: 1.112 Wiener*innen konnten von der Erhöhung der Einkommensgrenze profitieren. 332 Wiener*innen fallen jetzt neu in die Förderzielgruppe. 780 Wiener*innen haben durch die neuen Regeln mehr Förderung für ihre Aus- und Weiterbildung bekommen. Der waff hat für die Aus- und Weiterbildung der Wiener*innen im ersten Halbjahr 2026 um 1,1 Millionen Euro mehr zugesagt als noch im ersten Halbjahr 2025, das entspricht einem Plus von 15,5 Prozent.

"Wer sich beruflich weiterentwickeln, einen neuen Abschluss machen oder sich für die Anforderungen des Arbeitsmarktes von morgen qualifizieren möchte, soll dabei Unterstützung bekommen."

Barbara Novak, Vizebürgermeisterin und Arbeits- und Wirtschaftsstadträtin

Weiterbildung darf keine Frage des Einkommens sein

„Wer sich beruflich weiterentwickeln, einen neuen Abschluss machen oder sich für die Anforderungen des Arbeitsmarktes von morgen qualifizieren möchte, soll dabei Unterstützung bekommen. Mit der Anhebung der Einkommensgrenze von 2.500 auf 2.800 Euro netto erreichen wir sehr viel mehr Wienerinnen und Wiener und ermöglichen ihnen den Zugang zu Aus- und Weiterbildung. Das ist eine Investition in die persönlichen Chancen der Menschen und gleichzeitig in die Zukunft unseres Wirtschaftsstandortes“, sagt Vizebürgermeisterin und Arbeitsstadträtin Barbara Novak.

Besonders deutlich zeigt sich die Wirkung der neuen Einkommensgrenze bei jenen Kund*innen, die durch die Anhebung erstmals förderberechtigt wurden. 332 Kund*innen mit einem monatlichen Nettoeinkommen von mehr als 2.500 Euro erhielten im ersten Halbjahr 2026 bereits eine Förderzusage. Für ihre Aus- und Weiterbildungen wurden insgesamt 390.000 Euro zugesagt. Mit der Anhebung der Einkommensgrenze trägt der waff auch der Entwicklung der Lebenshaltungskosten Rechnung.

"Mit der waff-Förderung können sich jetzt mehr Menschen ihre Aus- und Weiterbildung leisten und ihre beruflichen Ziele verwirklichen."

Marko Miloradović, waff Geschäftsführer

waff-Geschäftsführer Marko Miloradović: „Mit der waff-Förderung können sich jetzt mehr Menschen ihre Aus- und Weiterbildung leisten und ihre beruflichen Ziele verwirklichen. Das ist ein wichtiger Schritt für jede einzelne Person und jede Weiterentwicklung ist auch ein Gewinn für die Stadt.“

Der waff bietet beschäftigten Wiener*innen kostenlose Information und Beratung zu Aus- und Weiterbildung, beruflicher Neuorientierung und Höherqualifizierung an. Gleichzeitig fördert der waff die Aus- und Weiterbildung auch mit bis zu 5.000 Euro.