Geplant: Förderung Weiterbildung für EPU

Ein-Personen-Unternehmen (EPU) sind von der Corona-Krise und den wirtschaftlichen Folgen besonders betroffen. Der waff arbeitet an einer Förderung für Ausbildung und Weiterbildung für EPU. Start des neuen Angebots soll im April 2021 sein.

Worum handelt es sich?

Ein Personen Unternehmerinnen und Unternehmer (EPU) sollen künftig Geld für berufliche Ausbildung oder Weiterbildung bekommen, wenn sie ihre unternehmerischen Kompetenzen weiter entwickeln. Die Förderung für Weiterbildung für EPU soll bis zu 2.000 Euro ausmachen. Die Förderung soll es für berufliche Ausbildungen oder Weiterbildungen für unter anderem kaufmännische, betriebswirtschaftliche, digitale sowie sprachliche Kompetenzen geben.

Wie hoch wird die Förderung sein?

Die Förderung soll bis zu 2.000 Euro ausmachen. Geplant ist, 80 Prozent der Kosten für Ausbildung oder Weiterbildung zu ersetzen.

Wer soll gefördert werden?

Ein-Personen-Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihren Standort der Gewerbeberechtigung oder einen Hauptwohnsitz in Wien haben und über eine aufrechte Gewerbeberechtigung verfügen. Die EPU müssen nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz (GSVG) pflichtversichert sein.

Es ist geplant, nur EPU zu fördern, die zum Zeitpunkt der Antragstellung folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • aufrechter Gewerbeschein
  • GSVG Pflichtversicherung
  • keine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen angestellt
  • Hauptwohnsitz oder Standort in Wien

Wen werden wir nicht unterstützen können?

Gesellschaften mit beschränkter Haftung, Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer offenen Gesellschaft und Komplementäre einer Kommanditgesellschaft, neue Selbständige sowie Freiberufler, die nicht von der Gewerbeordnung erfasst werden. Außerdem Schülerinnen und Schüler, Studierende, Beamtinnen und Beamte sowie Pensionistinnen und Pensionisten.

Was soll gefördert werden?

Es ist geplant, Aus- und Weiterbildungen zu fördern, die ganz auf die Erweiterung der unternehmerischen Kompetenzen ausgerichtet sind. Konkret sind das Aus- und Weiterbildungen

  • zur Verbesserung von kaufmännischen und betriebswirtschaftlichen Kompetenzen
  • zum Erwerb und zur Verbesserung digitaler Kompetenzen;
  • zur Verbesserung sprachlicher Kompetenzen.

Es ist geplant, auch Prüfungsgebühren zu fördern, die mit den Kurskosten zusammenhängen und die von den AntragstellerInnen persönlich getragen werden.

Was werden wir nicht fördern können?

Berufliche Ausbildungen für fachliche Basisqualifizierung und/oder fachliche Fortbildung.

Wichtig für alle Förderungen des waff: Die berufliche Aus- und Weiterbildung muss bei vom waff anerkannten Kurs-Instituten stattfinden.

Geplante Rahmenbedingungen

  • Antragstellung im Zeitraum von 4 Monate vor Kursbeginn bis 4 Wochen nach Kursbeginn.
  • Sie können für die Förderung entweder mehrere Anträge bis zum Höchstbetrag von 2.000 Euro oder einen einzigen Antrag stellen. Sie müssen den Antrag auf jeden Fall zwischen 1.4.2021 und 31.12.2022 stellen.