Glossar Digitalisierung und Arbeit

Digi-Wie? Digi-Was? In diesem Glossar erklären wir einige der wichtigsten Begriffe aus dem Bereich Digitalisierung.

Big Data
Der Begriff „Big Data“ hat sich dafür eingebürgert, wenn große, unstrukturierte Datenmengen durch spezielle Software, meist Künstliche Intelligenz, analysiert und ausgewertet werden. Das können z. B. UserInnendaten von sozialen Netzwerken (z. B. Facebook) oder KundInnendaten von großen Handelsketten sein, aber auch Verkehrsdaten oder Daten von Wetterstationen. Big Data wird oft verwendet, um eine Grundlage für eine Entscheidung zur Verfügung zu stellen. Kritik an „Big Data“ gibt es in Bezug auf Datenschutz.

Quellen:
https://www.bigdata-insider.de/was-ist-big-data-a-562440/ 
https://www.sas.com/de_at/insights/big-data/what-is-big-data.html

Datenschutz
Datenschutz befasst sich mit dem Schutz personenbezogener Daten und sorgt dafür, dass diese nicht missbräuchlich verwendet werden. Personenbezogene Daten sind zum Beispiel Name, Anschrift, Geburtsdatum, Bankdaten, etc. einer natürlichen Person. Die europäische Datenschutz-Grundverordnung regelt, wie Daten verarbeitet werden dürfen sowie die Rechte der Betroffenen und die Pflichten derjenigen, die Daten verarbeiten.

Quellen:
https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/436/Seite.4360000.html

Digital Literacy
Digital Literacy bedeutet digitale Bildung. Ein digital gebildeter Mensch kann Computer und Software bedienen und ist u. a. in der Lage Information auszuwählen und auf Glaubwürdigkeit zu prüfen. Er ist in der Lage Inhalte zu teilen, zusammenzufassen und auch zu produzieren. Des Weiteren umfasst „Digital Literacy“ ethische Verantwortung im Umgang mit digitalen Medien und deren Inhalten, wie beispielsweise im Internet, in sozialen Netzwerken (Facebook, Instagram etc.). „Digital Literacy“ ermöglicht es Menschen, an einer zunehmend durch digitale Medien bestimmten Gesellschaft teilhaben (z. B. online Behördenwege) und diese auch mitgestalten zu können.

Quellen:
https://europass.cedefop.europa.eu/de/resources/digital-competences

Internet of Things
Internet of Things (Internet der Dinge, IoT) bezeichnet Technologien und Standards, die es dem Menschen und physischen Gegenständen (z. B. Kopiergerät, Maschinen etc.) ermöglichen, sich zu vernetzen, Informationen automatisch auszutauschen und darauf zu reagieren. So bestellt zum Beispiel das Kopiergerät automatisch Druckerpatronen, bevor diese leer sind. Beispiele, bei denen Menschen mittels IoT-Technologie unterstützt werden können, sind Alexa, Siri etc.

Quellen:
https://www.austrian-standards.at/infopedia-themencenter/infopedia-artikel/internet-der-dinge-iot/

IKT – Informations- und Kommunikationstechnologien
Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT, ICT) bezeichnet jegliche Technologie, die Informationen digital verarbeiten, speichern und Kommunikation ermöglichen. Dazu zählen u. a.  Radio und Fernsehen, Telefone, Hard- und Software für Computer und Netzwerke, Datenverarbeitung, Künstliche Intelligenz, Robotik etc., ebenso wie die unterschiedlichen Dienstleistungen, die damit verbunden sind.

Quellen:
https://www.ffg.at/europa/h2020/leit/ikt-ket
https://www.bmz.de/de/mediathek/publikationen/archiv/reihen/strategiepapiere/Strategiepapier326_02_2013.pdf

IT-Sicherheit (Cybersicherheit)
IT-Sicherheit dient dazu, Daten gegen Diebstahl und gegen Datenverlust zu sichern. Die zunehmende Digitalisierung, wie z. B. Internet of Things (IoT) in der Industrie, machen IT-Sicherheit unumgänglich.

Quellen:
https://www.vdi-wissensforum.de/weiterbildung-it-security/

Künstliche Intelligenz
Unter Künstlicher Intelligenz (KI, Artificial Intelligence, AI) verstehen wir Technologien, die ähnlich dem menschlichen Denken und Handeln, logische Prozesse nachbilden und entsprechende Handlungen ausführen. Dabei lernt Künstliche Intelligenz aus Daten. Sie verarbeitet und versteht, sie schlussfolgert und kommuniziert mit Menschen und Maschinen und führt auf Basis von Algorithmen entsprechende Handlungen aus.

Es gibt unterschiedliche Ausprägungen von Künstlicher Intelligenz. Teilgebiete sind maschinelles Lernen und Deep Learning. Dabei wird die Künstliche Intelligenz mit Beispieldaten trainiert. Diese erstellt daraus ein Modell und passt es kontinuierlich an. Mit jedem neuen Datensatz lernt KI dazu.

Eingesetzt wird Künstliche Intelligenz u.a. in Assistenzsystemen in der Produktion und am Arbeitsplatz, im Gesundheitswesen (z. B. Wissensaufbereitung, Verhinderung von Epidemien), im Energiebereich (z. B. effiziente Kühlung und Energieversorgung), in der Mobilität (z. B. intelligente Stauerkennung), bei Prognosen (z. B. Wettervorhersage, Finanzentwicklung), beim Sprachenlernen etc.

Quellen:
https://t3n.de/tag/kuenstliche-intelligenz/
https://www.bmvit.gv.at/innovation/downloads/kuenstliche_intelligenz.pdf
https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/DG/aktionsplan-ki.pdf?__blob=publicationFile

Onlinemarketing
Onlinemarketing ist eine Möglichkeit Image, Produkte oder Dienstleistungen über das Internet zu vermarkten. Onlinemarketing nutzt dazu beispielsweise Websites und Content (Texte, Bilder, Audio und Video), Webshops, Suchmaschinen, Online-Werbeschaltungen als Banner oder Video Ads sowie soziale Medien, um Werbeziele zu erreichen.

Quellen:
https://t3n.de/tag/online-marketing/

Programmieren (Coding)
Programmieren bedeutet Anweisungen für einen Computer festzulegen, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen. Diese Schritt-für-Schritt-Anweisungen werden Algorithmen genannt und münden in Quellcode. Damit der Computer diese Anweisungen verstehen kann, ist eine Programmiersprache erforderlich. Je nach Anforderung werden unterschiedliche Programmiersprachen verwendet. Aktuelle (Web-)Programmiersprachen sind z. B. (HTML*/CSS), Javascript, PHP, Phyton, Ruby, Objective C, C, C#, Java. ProgrammiererInnen nutzen häufig Codegeneratoren bzw. vordefinierten Code, der speziellen Anforderungen angepasst wird. Das Programmieren besteht weiters aus dem Testen des erstellten Codes und entsprechender Dokumentation.

Quellen:
https://www.dev-insider.de/was-ist-programmierung-a-606763/
https://t3n.de/news/coding-programmieren-wissen-615951/
https://www.heise.de/developer/meldung/Programmiersprachen-Ranking-TIOBE-kuert-C-zur-Sprache-des-Jahres-2017-3934995.html
* Anmerkung: HTML ist eine Auszeichnungssprache und keine Programmiersprache.

Social-Media-Marketing
Social-Media-Marketing ist ein Teilbereich des Onlinemarketings und nutzt insbesondere soziale Netzwerke (Social Media), wie zum Beispiel Facebook, Twitter, Instagram, YouTube um Werbeziele zu erreichen.

Quellen:
https://www.onlinemarketing-praxis.de/glossar/social-media-marketing-smm

Virtual Reality
Virtual Reality (Virtuelle Realität, VR) sind computergenerierte Welten (3-D-Umgebungen), in denen sich NutzerInnen in Echtzeit befinden und Handlungen ausführen können. Um Virtual Reality erfahren zu können, ist spezielle Hard- und Software erforderlich, wie z. B. VR-Brillen, Großbildleinwände, spezielle Räume, 3-D-Mouse, Datenhandschuh usw.

Virtuelle Realität spielt im beruflichen Kontext eine Rolle in der Aus- und Weiterbildung, um zum Beispiel Wissen erlebbar machen (z. B. Flugsimulatoren, um Operationen einzustudieren), in der Prävention und Therapie im Gesundheitsbereich (z. B. geführte Meditationen, Rehabilitation) sowie in Echtzeitsimulationen, wie bei Raumbegehungen in Immobilien, uvm.

Quellen:
https://www.techbook.de/entertainment/virtual-reality/5-spannende-vr-anwendungen
https://www.healthcareshapers.com/virtual-reality-anwendungen-im-gesundheitswesen-und-im-medizinischen-bereich/
https://www.tuwien.ac.at/aktuelles/news_detail/article/124580/
http://www.ard.de/home/ard/Was_ist_Virtual_Reality/3364362/index.html

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