Beschäftigungspakt Wien
Der Territoriale Beschäftigungspakt (TBP) Wien ist eine Partnerschaft, die aus der Stadt Wien, dem waff, dem Arbeitsmarktservice Wien, dem Bundessozialamt/Landesstelle Wien und Interessensvertretungen der ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen besteht. Ziel ist es, die wirtschaftliche und beschäftigungspolitische Entwicklung des Großraumes Wien mit aufeinander abgestimmten zukunftsrelevanten, arbeitsmarktpolitischen Interventionen zu unterstützen. Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik werden dabei mit anderen Politikbereichen verknüpft (Soziales, Wirtschaft, Bildung).
Ein spezieller Schwerpunkt des TBP Wien ist die Unterstützung von ausgrenzungsgefährdeten Personen. Mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds werden Initiativen für die folgenden vier Zielgruppen gesetzt:
- BezieherInnen der bedarfsorientierten Mindestsicherung und Notstandshilfe
- Ausgrenzungsgefährdete Jugendliche
- Suchtkranke Personen
- MigrantInnen
Regionale Pakte
Der Beschäftigungspakt Wien setzt in enger Kooperation mit Wiener BezirksvorsteherInnen und verschiedenen PartnerInnen Projekte in den Themenfeldern Berufsorientierung, Beratung vor Ort sowie Wirtschaft im Bezirk um.
Da der Arbeitsfokus auf der Bezirksebene liegt, kooperieren die Regionalen Pakte im Beschäftigungspakt Wien vor allem mit lokalen PartnerInnen. Um bestimmte Zielgruppen besser erreichen zu können, wird etwa im Bereich der Berufsorientierung mit Schulverwaltung, Schulen und Unternehmen aus den Bezirken zusammengearbeitet. Wenn es um die berufliche Beratung vor Ort geht, sind alle Organisationen, die spezifische Bildungsberatungsangebote haben, in die jeweiligen Aktivitäten eingebunden.
Zur Vernetzung der Organisationen, die an der Schnittstelle Schule/Beruf Initiativen für Jugendliche mit Schwierigkeiten am Arbeitsmarkt umsetzen, wurde eine Koordinationsstelle eingerichtet.


