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Renate Brauner: „Der waff verstärkt sein Angebot für Teilzeit-Beschäftigte und Jugendliche“

In Wien arbeitet rund ein Viertel aller Beschäftigten – meistens Frauen – Teilzeit. Manchmal mit Absicht, viel öfter allerdings ungewollt. Die Nachteile liegen auf der Hand: geringeres Einkommen, oft schlechtere Absicherung und weniger berufliche Veränderungsperspektiven. Der Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) wird diese Zielgruppe in Zukunft verstärkt fördern. „Wir wollen den ArbeitnehmerInnen – ganz besonders den Frauen – helfen, von der Teilzeit in eine existenzsichernde Anstellung zu wechseln. Der waff baut deshalb seine Leistungen für diese Personengruppe aus – besonders in Hinblick auf berufliche Weiterentwicklung“, so Vizebürgermeisterin Renate Brauner.
 

Weiterbildungs-Tausender NEU ab 2012


Der waff unterstützt Teilzeit-Beschäftigte im waff Beratungszentrum für Beruf und Weiterbildung. Zusätzlich werden ab 2012 die waff-Förderinstrumentarien in diesem Bereich weiter ausgebaut – besonders zugunsten einkommensschwacher Personen. Geplant ist ein Weiterbildungs-Tausender für berufsbezogene Weiterbildung.
 

Neues Angebot für Jugendliche in Entwicklung

 
Mehr Fachkräfte für Wien – das ist das Ziel aller Bemühungen der Stadt und ihrer PartnerInnen. Das Problem: Ein Teil der Lehrlinge schafft die letzte Hürde – die Lehrabschlussprüfung – nicht und tritt dann nicht mehr zur Wiederholung an. „Damit haben die Betroffenen einen entscheidender Nachteil im späteren Berufsleben, weil ihr höchster Ausbildungsabschluss dann lediglich ein Hauptschulabschluss ist“, erklären Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner und Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch. Unter Federführung des waff wird derzeit ein Angebot für diese Jugendlichen erarbeitet – von der Information über regelmäßige Kontakt-Aufnahme bis hin zu spezifischer Lernhilfe.
 
„Wir lassen die Wiener Jugendlichen nicht alleine. Sie sind die Fachkräfte von morgen. Wir reden aber nicht nur von ihnen, sondern wir tun auch konkret etwas dafür“, so Brauner und Oxonitsch.

 
 
 

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