Erfolgreiche Veranstaltung „Weiterkommen im Beruf“
Der 2. Bezirk bietet BezirksbewohnerInnen berufliche Perspektiven
Mehr als 300 BezirksbewohnerInnen nutzten das Informations- und Beratungsangebot zu Fragen der beruflichen Weiterbildung und Förderung. Sieben verschiedene Wiener Förder- und Beratungsstellen stellten im Rahmen der Veranstaltung „Weiterkommen im Beruf“ im Haus der Begegnung Leopoldstadt ihre Angebote zur beruflichen Weiterbildung vor: der Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff), das AMS Wien, die AK Bildungsberatung, das Beratungszentrum für MigrantInnen, die Fachhochschule des BFI Wien, die MA 17 (Magistratsabteilung für Integrations- und Diversitätsangelegenheiten) und die Volkshochschule Urania. Die BesucherInnen konnten sich persönlich, kostenlos und ohne Terminvereinbarung beraten lassen.
Die Veranstaltung organisierte der waff als Koordinator des Beschäftigungspaktes Wien gemeinsam mit Bezirksvorsteher Gerhard Kubik. „Nachdenken über Weiterbildung ist gerade in der heutigen Zeit wichtig. Wenn die Arbeitsmarktlage nicht sicher ist, sollte man sich Gedanken machen, ob der Job durch Weiterbildung besser abgesichert werden kann“, so Kubik. Waff-Vorstandsvorsitzender Norbert Bacher-Lagler betont das wichtige Angebot der Wiener Ausbildungsgarantie. „Hier wird gemeinsam mit dem AMS für alle Jugendlichen eine Ausbildung möglich gemacht, sei es in einem Betrieb oder in einer Lehrwerkstätte. Die Stadt Wien hat dafür auf Initiative von Fr. Vzbgm.in Renate Brauner die Kümmer-Nummer für Lehre und Beruf eingerichtet: Unter 0800 20 20 22 werden Jugendliche und Eltern beraten, was zu tun ist, wenn man keine Lehrstelle findet, die Schule geschmissen hat oder es andere Probleme beim Einstieg in den Beruf gibt“.

Nenad Begovic, Katarina Pavic, waff-Vorstandsvorsitzender Norbert Bacher-Lagler, BV Gerhard Kubik
Monika Nigl, Leiterin des waff Beratungszentrums machte auf die vielfältigen Angebote des waff aufmerksam: „Mit seinen Förderungen hilft der waff ArbeitnehmerInnen bei ihrem persönlichen Weiterkommen im Beruf, z.B. durch das Nachholen von Bildungsabschlüssen oder die Unterstützung beim Wiedereinstieg“. Die gemeinsame Förderung des waff und AMS hat auch Heimhelfer Nenad Begovic in Anspruch genommen. Er war 25 Jahre im Verkauf tätig, bevor er sich auf eine neue Lebensperspektive eingelassen hat. Die Vorzüge des Berufs als Heimhelfer schätzt er sehr: „Man arbeitet sehr selbstständig und bekommt viel Anerkennung von den PatientInnen.“
Auch Katarina Pavic hat sich mit dem waff eine neue berufliche Perspektive erarbeitet: nach ihrer langjährigen Tätigkeit im Gastgewerbe hat sie erfolgreich eine Weiterbildung zur Hairstylistin absolviert. Sie findet es toll, „andere Menschen durch ihren Beruf glücklich zu machen“.
„Weiterkommen im Beruf“ ist eine Initiative des Beschäftigungspaktes Wien, ein vom waff koordiniertes Netzwerk, um die Arbeitsmarktsituation durch Initiativen auf Bezirksebene zu verbessern. PartnerInnen des Paktes sind neben den BezirksvorsteherInnen die Sozialpartner, das Arbeitsmarktservice Wien, das Bundessozialamt Wien und der waff.

Gefördert aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz


